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Wird Kevin Durants Wunsch nicht respektiert? Phoenix Suns sprechen mit nur noch drei Teams über Trade - und es gibt einen großen Favoriten

May 19, 2026  Twila Rosenbaum  32 views
Wird Kevin Durants Wunsch nicht respektiert? Phoenix Suns sprechen mit nur noch drei Teams über Trade - und es gibt einen großen Favoriten

Die NBA-Offseason 2025 nimmt immer konkretere Züge an. Eines der heißesten Gerüchte der letzten Wochen rankt sich um Superstar Kevin Durant und seine Zukunft bei den Phoenix Suns. Nach einer enttäuschenden Saison, in der das Team um Durant, Devin Booker und Bradley Beal die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte, zeichnet sich ein Abschied des 36-jährigen Flügelspielers immer deutlicher ab. Wie der renommierte ESPN-Insider Shams Charania in der The Pat McAfee Show enthüllte, haben die Suns ihre Trade-Verhandlungen über Durant inzwischen auf nur noch drei Teams fokussiert – und es gibt einen klaren Favoriten.

Die ursprüngliche Vorstellung, dass Durant selbst maßgeblich sein nächstes Ziel bestimmen könnte, scheint sich damit nicht zu bestätigen. Der 14-malige All-Star hatte zuletzt immer wieder die San Antonio Spurs als seinen Wunschort genannt. Die Spurs, die mit dem jungen französischen Wunderkind Victor Wembanyama eine vielversprechende Zukunft vor sich haben, schienen für Durant eine verlockende Option zu sein. Die Suns jedoch respektieren offenbar nicht zwingend die Präferenzen ihres Stars, sondern verfolgen eine eigene Trade-Strategie, die auf die bestmögliche Gegenleistung in Form von Draft-Picks und jungen Talenten abzielt.

Die drei verbliebenen Teams, mit denen Phoenix Gespräche führt, werden von Quellen als finanzstarke und ambitionierte Organisationen beschrieben. Angeführt wird die Liste angeblich von einem Team aus dem Osten, dass dringend einen erfahrenen Scorer für die Playoffs sucht. Dabei spiele der Wunsch von Durant nur noch eine untergeordnete Rolle, da die Suns nach mehreren gescheiterten Anläufen gezwungen sind, einen Neuanfang zu wagen. Sollte ein Trade vor dem NBA-Draft am 26. Juni über die Bühne gehen, hätte Phoenix die Möglichkeit, die erworbenen Draft-Rechte direkt für weitere Kaderumbauten zu nutzen.

Hintergrund: Kevin Durants wechselvolle Karriere

Kevin Durant ist zweifellos einer der besten Basketballspieler seiner Generation. Mit zwei NBA-Meisterschaften (2017, 2018) und zwei Finals-MVP-Awards (2017, 2018) bei den Golden State Warriors hat er seine Klasse auf höchstem Niveau unter Beweis gestellt. Darüber hinaus wurde er einmal zum wertvollsten Spieler der regulären Saison (2014) gewählt und stellte zahlreiche Rekorde für die USA bei den Olympischen Spielen auf. Trotz seines fortgeschrittenen Alters von 36 Jahren gehört Durant immer noch zu den effektivsten Punktesammlern der Liga – in der vergangenen Saison erzielte er im Schnitt 27,1 Punkte, 6,6 Rebounds und 5,0 Assists pro Spiel.

Seine Zeit bei den Phoenix Suns begann im Februar 2023, als er im Rahmen eines spektakulären Trades von den Brooklyn Nets nach Arizona wechselte. Damals schien das Team um Booker, Paul und Ayton auf dem Weg zu einer Dynastie zu sein, doch es gelang nie, den erhofften Titel zu gewinnen. Verletzungen, ein schwacher Kader in der Tiefe und mangelnde defensiven Abstimmungen führten dazu, dass die Suns in den Playoffs regelmäßig enttäuschten. Der Höhepunkt der Enttäuschung war das frühe Aus in der ersten Runde der Playoffs 2025 gegen die aufstrebenden Oklahoma City Thunder.

Die Situation bei den Phoenix Suns vor dem Trade

Die Phoenix Suns haben in den letzten Jahren viele Draft-Assets und junge Spieler für kurzfristige Erfolge geopfert. Der Kern um Durant, Booker und Beal ist extrem teuer, und die Gehaltsobergrenze lässt kaum Spielraum für Verbesserungen. Eine Neuausrichtung erscheint unvermeidlich, wenn das Team nicht jahrelang im Mittelfeld der Western Conference feststecken will. Der Trade von Kevin Durant wäre der erste Schritt zu einem Neustart, der gleichzeitig wertvolle Draft-Picks und junge Spieler in die Wüste bringen könnte.

Die drei Teams, mit denen die Suns derzeit verhandeln, sind allesamt Playoff-Anwärter, die einen erfahrenen Star wie Durant als fehlendes Puzzleteil betrachten. Ein Team aus der Eastern Conference wird als klarer Favorit genannt, da es sowohl über attraktive junge Spieler als auch über eine Reihe zukünftiger Erstrunden-Picks verfügt. Konkret soll es sich um die Miami Heat handeln, die schon mehrfach Interesse an Durant bekundet haben. Ein Wechsel zu den Heat könnte Durant erneut die Chance auf einen Titel geben, da Miami für seine defensive Einstellung und seine Playoff-Erfahrung bekannt ist.

Ein weiterer Kandidat sind die New York Knicks, die nach einer starken Saison endlich wieder als ernstzunehmender Meisterschaftsanwärter gelten. Die Kombination von Durant mit Jalen Brunson und Julius Randle wäre in der Offensive schwer zu verteidigen. Allerdings müssten die Knicks dafür einige ihrer jungen Spieler wie Immanuel Quickley oder Obi Toppin abgeben. Als drittes Team in Gesprächen werden die Golden State Warriors gehandelt, mit denen Durant bereits zweimal den Titel gewann. Eine Rückkehr an die Westküste wäre sicherlich eine emotionale Geschichte, doch die Warriors haben nach dem Abgang von Klay Thompson und dem Alter von Stephen Curry ebenfalls einen Neuanfang nötig.

Die Rolle der San Antonio Spurs

Die San Antonio Spurs, die von vielen als Wunschziel von Durant gehandelt wurden, scheinen in den aktuellen Verhandlungen außen vor zu sein. Das liegt unter anderem daran, dass die Spurs derzeit nicht über die notwendigen Gehaltsstrukturen oder die nötigen Trade-Assets verfügen, die Phoenix verlangt. Victor Wembanyama und der junge Kader sind zwar vielversprechend, aber die Spurs möchten vermutlich ihre aufstrebende junge Mannschaft nicht für einen älteren Star opfern. Zudem würde ein Trade für Durant bedeuten, dass San Antonio mehrere wichtige Picks und Spieler abgeben müsste – was den langfristigen Plan gefährden könnte.

Fazit der aktuellen Entwicklung

Obwohl Kevin Durant öffentlich immer wieder seine Vorliebe für die Spurs betont hat, setzen die Suns auf eine pragmatische Trade-Strategie, die auf den bestmöglichen Wert abzielt. Der Einfluss von Stars auf ihre eigene Zukunft ist in der NBA zwar groß, aber nicht grenzenlos – besonders wenn ein Team bereit ist, einen vollständigen Neuaufbau zu wagen. In den nächsten Tagen und Wochen wird sich zeigen, ob Durant tatsächlich bei einem der drei Favoriten landet und wie sich die Gesichter der Liga dadurch verschieben. Die kommenden NBA-Drafts werden dadurch noch spannender, da die Suns mit den erwarteten hohen Picks die Grundlage für eine neue Ära legen könnten.

Der bevorstehende Trade von Kevin Durant wäre einer der größten Spielerwechsel der letzten Jahre und könnte die Machtverhältnisse in der NBA grundlegend verändern. Sowohl im Osten als auch im Westen müssten sich die Konkurrenten auf ein neues Kräfteverhältnis einstellen. Die Fans fiebern bereits mit, während die Manager der beteiligten Teams noch um die finalen Details feilschen. Eines ist sicher: Die Gerüchteküche wird noch einige Tage brodeln, bis die offizielle Bestätigung erfolgt.


Source: Spox News


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